Um Spuren altgermanischer Kultstätten und Heiligtümer ausfindig machen zu können, brauchen wir unseren Blick nicht in die fernen, nördlichen Gebiete Islands oder Skandinaviens richten. Ganz Europa, von Norden nach Süden, von Westen nach Osten, ist reich an Orten und Plätzen, die unseren Altvorderen heilig waren. Über viele Jahrhunderte hinweg war Deutschland ein „Durchgangstor“ für alle germanischen (und nicht-germanischen) Stämme, die auf ihren unermüdlichen Wanderschaften das ganze Land ungezählte Male kreuz und quer durchzogen. Dabei verdrängten sie oft bereits ansässige ältere Brudervölker und ließen sich auf den so frei gewordenen Ländereien nieder, um nicht selten ihrerseits wieder nachziehenden, jüngeren, an Kraft frischeren Germanenstämmen Platz zu machen. Unweigerlich gruben sich tiefe germanische Spuren in die viel durchwanderte deutsche Erde. Der Staub der über sie hinweg gezogenen Jahrtausende konnte diese Spuren nicht verwischen, keine Verwitterung und keine Verwesung konnte sie zersetzen. Denn unsere germanischen Vorfahren, deren Blut in unseren Adern fließt, errichteten keine vergänglichen Steindenkmäler, sie bauten sich keine marmornen Tempel und Götteraltäre, wie die Römer oder vor ihnen die Griechen, die ihre ursprüngliche „Innerlichkeit“, ihr Gottesbewusstsein bereits vollständig eingebüßt hatten, so dass auch deren Gottesdienst früher oder später in reine Äußerlichkeit entarten musste. Von allen indoeuropäischen Brudervölkern hatte sich der germanische Geist seine unmittelbare Gottesverbindung am längsten bewahrt und darum war auch sein Gottesdienst, sowie sein gesamter Kultur- und Kunstausdruck, ein innerlicher. Der Germane suchte Gott nicht in Tempeln, wie der in äußerer Sinnlichkeit erstarrte (Spät-)Grieche bzw. Römer, er wusste Gott noch in sich und in allem um ihn herum. Darum war der heilige Hain sein Tempel, die heilige Lichtung seine Kirche und die mächtige Donars-Eiche sein Altar.
Das Runenhaus, im Volksmund vielleicht besser bekannt als "Fachwerkhaus", ist ein durch und durch interessantes Überbleibsel germanischer Vegangenheit. Vielerorts in ganz Deutschland können die teils mehrere Jahrhunderte alten Zeugnisse heidnisch-germanischer Bautradition bewundert werden. Den Wenigsten jedoch dürfte der wahre Sinn hinter den Runensetzungen im Hausmauer-Gebälk bewusst sein. Während in späterer Zeit die Runensetzungen des Fachwerkhauses größtenteils nur noch der reinen Zierde dienten, lag der Runen-Architektur früherer Zeit noch ein wesentlich tieferer, innerer Sinn zugrunde. Nicht nach Zufall, nicht um der reinen Ausschmückung willen wurden die Runen ins Gebälk des Hauses hineingebaut, sondern ganz bewusst und mit bestimmter Absicht. Die Runen sprachen ihre eigene Sprache zu dem, der sie zu deuten vermochte, schützten auf magische Weise den Haussegen und wirkten in vieler anderer Hinsicht harmonisierend auf Heim und seine Bewohner ein.
Äußerst interessante Gedanken zu Konzeption und Tradition des Runenhauses finden wir in Lothar Schreyers Buch "Sinnbilder deutscher Volkskunst" aus dem Jahre 1936. Ein Auszug aus dem Buch soll im Folgenden angeführt werden. Mögen Schreyers Deutungen am einzelnen Beispiele stellvertretend für die Fachwerkhaus-Tradition im gesamten germanischen Raum aufklärend und beleuchtend wirken und das Interesse zu weiterer selbständiger Forschung auf diesem höchst interessanten Gebiete wecken.
Nordisches_Blut
Vor einigen Tagen, während ich mich auf meiner Fahrt in die Stadtmitte befand, beobachtete ich einige Kinder, die auf dem Schulhof spielten. Die warme Aprilsonne schien durch das Fenster und aus meinen Kopfhörern schallte das herrliche Lied „Sonnenheim“ von der Gruppe „Of the Wand and the Moon“. All dies zusammen rief eine Flut schwer zu beschreibender Gedanken in mir hervor.
Es schien, als entfalte sich inmitten des Alltages eine behagliche Idylle auf diesem Hof …
Als Kaiser Karl im Jahre 772 die heilige Irminsul niederhauen ließ, da mochten die anwesenden Sachsen mit Schmerz und Ingrimm der Zerstörung ihres Baumheiligtums zugesehen haben. Denn unsere germanischen Altvorderen waren baumgläubige Menschen. Hatte ihnen doch ihr Glaube die Sage von der weltalten Esche Yggdrasil geschaffen, von der die Edda erzählt, daß sie ihre Wurzeln tief in die Erde hinabtreibe, während ihr Wipfel hoch in den Himmel hineinrage. Aber auch an die germanische Schöpfungssage von Askr und Embla darf hier erinnert werden, dem ersten Menschenpaare, das, gleichfalls nach der Edda, Borrs Söhne Odin, Vili und Ve aus zwei Baumstämmen hervorbrachten, die sie am Strande gefunden hatten.
"Opfern" - was ist das überhaupt? Heißt "opfern" nicht "geben"? Und geht es nicht im Leben eher um "bekommen" als um "geben"? Ist ein Opfer also ein "Verlust"? - Warum soll man überhaupt opfern?
Das Leben ist eine Wanderung. Führt es uns nicht von Ort zu Ort, zwingt es uns aus Be-rufsgründen, unser Zelt irgendwo dauerhaft aufzuschlagen, so führt es uns doch durch verschiedene Entwicklungsstufen. Aber auch diese belehren uns, daß das Leben im Grunde ein immerwährendes Wandern ist. Die Art der Freuden, die Anteilnahme an den Menschen und Dingen um uns, alles das unterliegt wechselnden Einstellungen, bedingt durch den eigenen stufenmäßigen Entwicklungsweg. Und doch sehnt man sich zu erleben, daß der Weg dennoch irgendwie bergan führt, daß er nicht durch dunkle nebelhafte Gründe und Täler allzusehr verschleiert wird, daß er lichter und lichter wird, sei es auch durch Kämpfe und Enttäuschungen hindurch.
Überarbeitete und um eine Einleitung sowie ein erläuterndes Nachwort erweiterte Neuauflage dieser gesuchten Schrift Peryt Shous aus den 20er Jahren. Das Esoterium des Man-Runenzeichens und der Man-Welle, das Erwachen im Mimir-Mysterium und der tönende Ur-Willensstrahl des All-Krist-Alls. Der Schlüssel zur Ur-Religion und zum Urwissen der
Menschheit. Enthalten ist zudem die "Logos-Übung nach dem Heimdall-Motiv"
Unter seltsamen Umständen lernte ich einen wahrhaft Lebenden kennen, der mir die Geschichte seiner "Erweckung" folgendermaßen mitteilte. Es handelt sich um einen gewissen Hofrat Kahlenguth.
"Ruothe Erde" und die Metaphysik des germanischen Rechtsgedankens. Werden und Wesen der Feme von den Anfängen bis in die Gegenwart, ihre sagenghafte Blüte, ihre wirkkräftige Macht und das Geheimnis der "Hohen Heimlichen Acht".
Wiederveröffentlichung eines Traktates der berühmten "Reichsarbeitsgemeinschaft ,Das kommende Deutschland' "mit einer Einführung zu Seelentum und "Neuer Technik". Die Überlieferungen um die sagenumwobene Vril-Kraft. Untergang und Wiedergeburt der Atlantiden, Mechanotechnik und Bio-Dynamik, Ur-Kraft-Elemente und strahlendes Gottmenschentum der Tat.